Auf dem Areal der ehemaligen Riedenburgkaserne errichten die Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft (gswb) und die STRAUSS & PARTNER Development GmbH, die österreichische Tochter der UBM Development AG, das neue Quartier Riedenburg.

Das rund 35.000 Quadratmeter große Gelände bietet die einmalige Chance, in unmittelbarer Nähe der Salzburger Altstadt erschwinglichen Wohnraum für junge Familien, Singles, Alleinerzieher und Senioren zu schaffen.

Auf dem Areal zwischen Neutorstraße, Moosstraße, Sinnhubstraße und Leopoldskronstraße entsteht in den kommenden Jahren ein sehr differenziertes Wohnangebot: Von der Senioren-WG bis zur Atelierwohnung in allen Rechtsformen, attraktive Geschäftsflächen, Arztpraxen, Start-up-Einheiten an neu geformten Plätzen, ein Tagescafé mit Cateringbetrieb: Das alles macht das ehemalige Kasernenareal zum Quartier Riedenburg. Und auch der neue Kindergarten rückt in die Mitte an den zentralen, 5.000 Quadratmeter großen Park – die „grüne Brücke“ zum Rainberg.

Ein neues Stadtteilquartier entsteht

Auf dem bislang für die Öffentlichkeit nicht einsehbaren und nicht zugänglichen Areal werden in den nächsten Jahren in insgesamt 22 Baukörpern 316 Miet-, Mietkauf- und Eigentumswohnungen errichtet. Entlang der Neutorstraße baut die gswb Geschäftsflächen, Büros und in den Obergeschoßen Wohnungen. In den Erdgeschoßen der einzelnen Häuser werden Gemeinschaftsräume und Fahrradräume integriert.

Eine große Tiefgarage wird mit mehr als 300 Stellplätzen zur Verfügung stehen und über mehrere Zu- und Abfahrten erschlossen. Für die Stadtgemeinde Salzburg errichtet die gswb einen neuen Kindergarten. Kulinarium, ein neues Stadtteilcafé, Ateliers und Start-up-Büros an den neu entstehenden Plätzen werden die neue Urbanität im Quartier Riedenburg unterstreichen.

Weitläufige Grünflächen für alle

War das Areal während der militärischen Nutzung noch von einer hohen Mauer umgeben, entsteht nun mit dem Quartier Riedenburg ein großzügiger und nach außen hin frei zugänglicher Park, der dem gesamten Stadtteil zur Verfügung steht.

Rund 5.000 Quadratmeter Grünraum werden so gestaltet,  dass das bisher abgeriegelte Kasernengelände über Fuß- und Radwege öffentlich zugänglich gemacht wird. Die Freiraumgestaltung sieht außerdem Plätze, Spielbereiche und mit Bäumen bepflanzte Grünflächen vor, wobei das Innere des neuen Quartiers verkehrsfrei bleiben wird.

Durchdachtes Verkehrskonzept

Die neu zu errichtende Tiefgarage wird über mehrere Zu- und Ausfahrten verfügen und über 300 Stellplätze bieten, zudem sind 20 oberirdische Parkplätze für Besucher und Lieferanten vorgesehen.

Das ausgearbeitete Mobilitätskonzept legt auch besonderen Wert auf ausreichende Fahrradstellplätze: Rund 830 Fahrräder werden unterirdisch und oberirdisch abgestellt werden können. Darüber hinaus sind zwei Stellplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Diese Fahrzeuge können von den Bewohnern angemietet werden und zweifellos einigen den Verzicht auf ein eigenes Auto oder Zweitauto erleichtern.

Historisches bleibt erhalten

Die historische, im Jahr 1841 von Georg Laschensky errichtete Biedermeiervilla bleibt erhalten und ist für eine Geschäftsnutzung vorgesehen. Der Autohandel am südlichen Ende der Liegenschaft bleibt ebenso bestehen wie auch das historische Backsteingebäude an der Sinnhubstraße. Dieses wird an die ‚Initiative  Architektur‘ vermietet und soll künftig für kulturelle Freizeitangebote zur Verfügung stehen.